ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Embodicode Metaphysik GmbH
Stand: 12. Juni 2026

 

Embodicode Metaphysik GmbH
vertreten durch die Geschäftsführerin Alisha Belluga
Thurn-und-Taxis-Platz 6
60313 Frankfurt am Main
Deutschland


E-Mail: support@alishabelluga.de

  • Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen der Embodicode Metaphysik GmbH, nachfolgend „Anbieter“, und ihren Kunden über digitale Produkte, Online-Kurse, Memberships, Live-Programme, hybride Programme, digitale Downloads, Audios, Videos, PDFs, Workbooks, Vorlagen, Communities, KI-Produkte, Custom GPTs, Automationen, digitale Tools und vergleichbare Leistungen.

1.2 Coaching-Leistungen, 1:1-Beratungen, Live-Präsenzevents oder individuell vereinbarte Leistungen unterliegen diesen AGB nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde oder sich aus dem jeweiligen Angebot ergibt.

1.3 Die Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie an Personen, die beabsichtigen, zeitnah eine unternehmerische, gewerbliche, freiberufliche oder selbständige Tätigkeit aufzunehmen und die Leistungen zu diesem Zweck erwerben.

1.4 Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind vom Erwerb ausgeschlossen.

1.5 Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, die Leistungen ausschließlich für seine gewerbliche, freiberufliche, selbständige oder unternehmerische Tätigkeit zu erwerben.

1.6 Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht.

  • Vertragsgegenstand

2.1 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt-, Angebots-, Checkout- oder Landingpage zum Zeitpunkt der Bestellung.

2.2 Die Leistungen können insbesondere bestehen aus sofort verfügbaren digitalen Inhalten, aufgezeichneten Videos, Audios, PDFs, Workbooks, Templates, Membership-Zugängen, Live-Sessions, Gruppen-Calls, Workshops, Community-Zugängen, KI-Anwendungen, Custom GPTs, Prompts, Automationen, Workflows und digitalen Tools.

2.3 Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen, spirituellen, gesundheitlichen, finanziellen oder sonstigen Erfolg.

2.4 Die Umsetzung, Anwendung und geschäftliche Nutzung der Inhalte liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.

2.5 Die Leistungen ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Finanz-, Anlage-, Medizin-, Therapie- oder sonstige Fachberatung.

  • Vertragsschluss

3.1 Online-Darstellungen, Sales Pages, Checkout-Seiten und sonstige Angebotsdarstellungen stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Einladung zur Abgabe eines Angebots.

3.2 Der Kunde gibt durch Abschluss des Checkout-Prozesses ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

3.3 Der Vertrag kommt durch Bestätigung per E-Mail, Zahlungsbestätigung oder Freischaltung des Zugangs zustande.

3.4 Der Kunde ist verpflichtet, zutreffende Rechnungs-, Unternehmens-, Kontakt- und Zugangsdaten anzugeben.

3.5 Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen oder zu stornieren, wenn der Verdacht besteht, dass der Kunde nicht als Unternehmer oder Gründer im Sinne dieser AGB handelt.

  • Preise, Zahlung und Zahlungsverzug

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise.

4.2 Zahlungen sind sofort fällig, sofern keine abweichende Zahlungsweise vereinbart wurde.

4.3 Bei Ratenzahlungen bleibt der Kunde zur Zahlung sämtlicher vereinbarter Raten verpflichtet, auch wenn er die Leistungen nicht nutzt.

4.4 Der Gesamtpreis ist auch bei Ratenzahlung geschuldet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

4.5 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu laufenden, noch nicht vollständig erfüllten oder nicht vollständig bezahlten Leistungen vorübergehend zu sperren.

4.6 Bei erheblichen oder wiederholten Zahlungsrückständen kann der Anbieter weitere Leistungen aussetzen, bestehende Zugänge sperren, offene Forderungen geltend machen und den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen.

4.7 Bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben auch bei Sperrung, Kündigung, Ausschluss oder Nichtnutzung bestehen.

4.8 Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

  • Ausschluss von Rückerstattungen

5.1 Bereits geleistete Zahlungen werden grundsätzlich nicht erstattet, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

5.2 Kein Anspruch auf Rückerstattung, Minderung, Kündigung, Verlängerung oder Schadensersatz besteht insbesondere bei Nichtnutzung der Leistungen, subjektiver Unzufriedenheit, fehlender Umsetzung, ausbleibenden Ergebnissen, verpassten Live-Terminen, fehlender Teilnahme, geänderter persönlicher oder geschäftlicher Situation, technischen Problemen im Verantwortungsbereich des Kunden, nicht gelesenen E-Mails, fehlerhaften Kundendaten, Spamfilter-Problemen oder mangelnder digitaler Kompetenz des Kunden.

5.3 Digitale Inhalte gelten als geliefert und erbracht, sobald der Zugang, die Inhalte oder die Nutzungsmöglichkeit bereitgestellt wurden.

5.4 Die tatsächliche Nutzung der bereitgestellten Leistungen liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.

  • Digitale Inhalte und Zugang

6.1 Digitale Inhalte werden über die jeweils genannte Plattform, über Kundenbereiche, E-Mail, Downloadbereiche oder andere geeignete digitale Wege bereitgestellt.

6.2 Der Kunde ist selbst verantwortlich für die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der Leistungen, insbesondere Internetzugang, Endgeräte, Browser, E-Mail-Zugang, Software, Login-Daten und Plattformzugang.

6.3 Der Anbieter schuldet keinen Support für Hard- oder Software des Kunden oder für Dienste Dritter wie E-Mail-Anbieter, Browser, Betriebssysteme, Internetanbieter, Social-Media-Plattformen, Zahlungsanbieter, KI-Anbieter oder sonstige Fremdsysteme.

6.4 Eine behauptete Nichtverfügbarkeit gilt nicht als nachgewiesen, solange der Kunde dem Anbieter keine angemessene Möglichkeit zur Prüfung und Fehlerbehebung über den vorgesehenen Supportprozess eingeräumt hat.

  • Selbstverantwortung und technische Nutzungsvoraussetzungen

7.1 Die angebotenen Leistungen richten sich an selbstverantwortlich handelnde Unternehmer und Gründer.

7.2 Der Kunde bestätigt, über die grundlegenden technischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu verfügen, die für die Nutzung digitaler Produkte, Online-Portale, Communities, KI-Anwendungen, Custom GPTs und vergleichbarer Leistungen erforderlich sind.

7.3 Hierzu gehören insbesondere die Fähigkeit, E-Mails zu empfangen und zu verwalten, Online-Portale zu nutzen, digitale Inhalte abzurufen, Links und Anleitungen zu folgen, Dateien herunterzuladen und zu öffnen, ChatGPT oder vergleichbare KI-Anwendungen eigenständig zu verwenden sowie grundlegende technische Probleme selbstständig zu identifizieren und zu beheben.

7.4 Der Anbieter schuldet keine technische Grundausbildung, keine Einführung in Computer- oder Internetnutzung, keine Schulung zur Nutzung von E-Mail-Systemen, Browsern, Endgeräten, ChatGPT, KI-Anwendungen, Google Docs, Online-Portalen oder Software Dritter.

7.5 Fehlende technische Kenntnisse, mangelnde digitale Kompetenz oder Schwierigkeiten bei der Nutzung allgemeiner Software- und Internetdienste begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung, Kündigung, Schadensersatz oder Verlängerung von Zugangszeiten.

  • Supportprozess

8.1 Kundensupport erfolgt ausschließlich über die vom Anbieter benannte Support-E-Mail-Adresse und den damit verbundenen Supportprozess.

8.2 Hinter der Support-E-Mail-Adresse ist ein strukturierter, teilweise automatisierter Bearbeitungsprozess eingerichtet, der der Erfassung, Zuordnung, Prüfung und Klärung von Supportanfragen dient.

8.3 Der Kunde ist verpflichtet, Supportanfragen ausschließlich über diesen vorgesehenen Supportweg einzureichen und die im Supportprozess abgefragten Informationen vollständig und zutreffend bereitzustellen.

8.4 Vor Meldung eines Zugangsproblems hat der Kunde insbesondere Spam-Ordner, Werbeordner, Sicherheitsfilter, Firewall-Einstellungen, E-Mail-Einstellungen sowie die von ihm angegebenen Kontaktdaten zu überprüfen.

8.5 Supportanfragen über Social Media, Messenger-Dienste, private Nachrichten, Kommentare, Direktnachrichten, persönliche Profile, Mitarbeiterprofile oder sonstige nicht ausdrücklich benannte Kommunikationswege sind nicht Bestandteil des Supportprozesses und begründen keinen Anspruch auf Bearbeitung, Reaktion oder Fristbeginn.

8.6 Der Anbieter schuldet keine Überwachung von Social-Media-Kanälen, Kommentaren, Direktnachrichten oder sonstigen informellen Kommunikationswegen zu Supportzwecken.

8.7 Als angemessene erste Reaktionszeit für Supportanfragen gilt regelmäßig ein Zeitraum von bis zu fünf Werktagen nach Eingang über den offiziellen Supportprozess. Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage am Sitz des Anbieters gelten nicht als Werktage.

8.8 Eine erste Reaktion kann insbesondere aus einer Eingangsbestätigung, Rückfrage, technischen Prüfung, Weiterleitung an eine zuständige Stelle oder ersten inhaltlichen Einschätzung bestehen.

8.9 Die vollständige Klärung einer Supportanfrage kann je nach Umfang, Mitwirkung des Kunden, technischer Prüfung, Drittanbieterabhängigkeit oder Komplexität mehr Zeit in Anspruch nehmen.

8.10 Als angemessene Bearbeitungs- oder Nachbesserungsfrist für einfache Zugangs- oder Loginfragen gilt regelmäßig ein Zeitraum von bis zu sieben Werktagen ab vollständiger Bereitstellung aller erforderlichen Informationen durch den Kunden.

8.11 Bei komplexeren technischen, organisatorischen, regulatorischen, abrechnungsbezogenen oder plattformabhängigen Themen gilt regelmäßig ein Zeitraum von bis zu 30 Werktagen als angemessen.

8.12 Bei ZFU-relevanten Anpassungen, regulatorischen Anforderungen, Plattformumstellungen, Produktanpassungen oder Nachlieferung von Live-Komponenten gelten die hierfür gesondert geregelten Fristen.

8.13 Bearbeitungszeiten von Supportanfragen begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung, Minderung, Schadensersatz, Kündigung oder Verlängerung, sofern der Anbieter die Anfrage innerhalb einer angemessenen Frist bearbeitet.

  • Hybride Programme und Live-Komponenten

9.1 Soweit ein Produkt aus sofort verfügbaren digitalen Inhalten sowie später stattfindenden Live-Komponenten besteht, handelt es sich um ein hybrides Gesamtprogramm.

9.2 Sofort verfügbare digitale Inhalte gelten mit Bereitstellung des Zugangs als geliefert und erbracht.

9.3 Live-Komponenten, insbesondere Live-Trainings, Gruppen-Calls, Q&A-Sessions, Workshops oder vergleichbare Termine, können aus sachlichen Gründen verschoben, zusammengelegt, ersetzt oder in einem anderen geeigneten Format nachgeliefert werden.

9.4 Sachliche Gründe sind insbesondere Krankheit, höhere Gewalt, technische oder organisatorische Umstände, regulatorische Anforderungen, behördliche Vorgaben, Anpassungen aufgrund von ZFU-relevanten Anforderungen, Plattformänderungen oder sonstige Umstände, die eine planmäßige Durchführung wesentlich erschweren oder unmöglich machen.

9.5 Der Anbieter ist berechtigt, verschobene oder ausgefallene Live-Komponenten innerhalb von 120 Tagen nach dem ursprünglich vorgesehenen Termin nachzuholen oder durch eine wirtschaftlich und inhaltlich vergleichbare Ersatzleistung bereitzustellen.

9.6 Eine Ersatzleistung kann insbesondere durch einen Ersatztermin, eine Aufzeichnung, ein zusätzliches Modul, ein alternatives Live-Format, eine schriftliche Ausarbeitung oder eine vergleichbare digitale Ressource erfolgen.

9.7 Eine vorübergehende Verschiebung, Anpassung oder Nachlieferung von Live-Komponenten begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung, Minderung, Schadensersatz oder außerordentliche Kündigung, sofern der Anbieter die Nachlieferung oder Ersatzleistung innerhalb der genannten Frist anbietet.

9.8 Ein Anspruch auf Durchführung eines bestimmten Termins, durch eine bestimmte Person, in einer bestimmten Reihenfolge oder in einem unveränderten Format besteht nicht, sofern der wesentliche Leistungscharakter erhalten bleibt.

9.9 Die Nichtteilnahme des Kunden an angebotenen Nachholterminen oder Ersatzleistungen begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung, Minderung oder erneute Durchführung.

  • ZFU, regulatorische Anforderungen und Produktanpassungen

10.1 Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, Abläufe, Formate, Freischaltungslogiken, Plattformen, technische Umsetzungen, Termine und Zugangsmodalitäten anzupassen, sofern dies aufgrund gesetzlicher, regulatorischer, behördlicher oder ZFU-relevanter Anforderungen erforderlich oder zweckmäßig ist.

10.2 Hierzu können insbesondere Inhaltsänderungen, Drip-Freigaben, Austausch von Modulen, temporäre Unterbrechungen, technische Umstellungen oder Formatänderungen gehören.

10.3 Solche Anpassungen gelten nicht als Leistungsstörung, sofern der wesentliche Leistungscharakter erhalten bleibt.

10.4 Erforderliche Anpassungen werden innerhalb einer angemessenen Frist umgesetzt. Als Richtwert gilt ein Zeitraum von bis zu 120 Tagen ab Kenntnis des Anpassungsbedarfs, sofern nicht Art, Umfang oder externe Abhängigkeiten eine längere Frist erforderlich machen.

  • KI-Produkte, Custom GPTs und AI-Anwendungen

11.1 Der Anbieter kann digitale KI-Produkte, Custom GPTs, Prompts, Automationen, Workflows oder vergleichbare KI-Anwendungen bereitstellen.

11.2 Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, wird der Zugang zu Custom GPTs und vergleichbaren KI-Anwendungen für mindestens drei Monate ab Bereitstellung gewährt.

11.3 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass KI-Produkte ganz oder teilweise auf Technologien, Plattformen, Modellen, Schnittstellen und Diensten Dritter beruhen.

11.4 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass Drittanbieter ihre Leistungen, Funktionen, Modelle, Preise, Schnittstellen, Richtlinien oder technischen Voraussetzungen dauerhaft unverändert fortführen.

11.5 Der Anbieter ist berechtigt, KI-Produkte, Custom GPTs, Prompts, Automationen, technische Umsetzungen, Funktionen, Workflows und Inhalte anzupassen, weiterzuentwickeln, zu ersetzen oder einzustellen, soweit dies aufgrund technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen erforderlich oder zweckmäßig ist.

11.6 Ein Anspruch auf dauerhafte oder unbegrenzte Verfügbarkeit bestimmter KI-Modelle, Funktionen, Integrationen oder technischer Umsetzungen besteht nicht.

11.7 KI-generierte Inhalte stellen keine Rechts-, Steuer-, Finanz-, Anlage-, Gesundheits-, Therapie- oder sonstige Fachberatung dar.

11.8 Der Kunde ist selbst verantwortlich für die Prüfung, Bewertung und Nutzung von KI-generierten Ergebnissen.

  • Nutzungsrechte, Lizenz und Account-Sharing

12.1 Sämtliche Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.

12.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene Lern- und Geschäftszwecke während der vereinbarten Zugangszeit.

12.3 Zugangsdaten sind personenbezogen und dürfen nicht weitergegeben werden.

12.4 Untersagt sind insbesondere Account-Sharing, Weitergabe von Zugangsdaten, gemeinsame Nutzung durch mehrere Personen, Nutzung durch Mitarbeiter ohne gesonderte Lizenz, Screensharing von Kursinhalten, Weitergabe von Downloads, Veröffentlichung von Inhalten, Upload in fremde Systeme, Nutzung in eigenen Kursen, Coachings, Beratungen oder Programmen, Übersetzung, Bearbeitung oder Nachahmung zur kommerziellen Nutzung.

12.5 Bei begründetem Verdacht auf Missbrauch, Account-Sharing oder Lizenzverstoß ist der Anbieter berechtigt, Zugänge vorübergehend zu sperren und Nutzungsdaten im rechtlich zulässigen Umfang zu prüfen.

12.6 Bei bestätigtem Verstoß ist der Anbieter berechtigt, den Zugang sofort zu sperren, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und den Kunden dauerhaft von weiteren Leistungen auszuschließen.

12.7 Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

12.8 Der Anbieter behält sich die Geltendmachung von Unterlassungs-, Auskunfts-, Beseitigungs-, Schadensersatz- und sonstigen Ansprüchen ausdrücklich vor.

  • Community-Regeln

13.1 Sofern eine Community bereitgestellt wird, gelten respektvoller Umgang, Vertraulichkeit und das Verbot rechtswidriger Inhalte.

13.2 Untersagt sind Werbung, Abwerbung, Datensammlung, Belästigung, Veröffentlichung fremder Inhalte, Weitergabe vertraulicher Informationen und geschäftsschädigendes Verhalten.

13.3 Bei Verstößen kann der Anbieter Beiträge löschen, Nutzer ausschließen, Zugänge sperren oder den Vertrag außerordentlich kündigen.

13.4 Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

  • Chargebacks und Zahlungsstreitigkeiten

14.1 Vor der Geltendmachung von Rückforderungen, Zahlungsstreitigkeiten, Chargebacks, Beschwerden bei Zahlungsdienstleistern oder sonstigen Eskalationen ist der Kunde verpflichtet, dem Anbieter über den vorgesehenen Supportprozess eine angemessene Möglichkeit zur Prüfung und Klärung einzuräumen.

14.2 Leitet der Kunde ohne vorherige Kontaktaufnahme über den vorgesehenen Supportprozess ein Chargeback, eine Zahlungsreklamation oder ein sonstiges Zahlungsstreitverfahren ein, obwohl der Anbieter zur Leistung bereit und in der Lage war, ist der Anbieter berechtigt, dem Kunden hierdurch entstehende Rücklastschriftgebühren, Bearbeitungsgebühren, Zahlungsdienstleistergebühren, interne Prüfkosten sowie angemessene Rechtsverfolgungskosten in Rechnung zu stellen, soweit diese Kosten vom Kunden zu vertreten sind.

14.3 Die Einleitung eines unberechtigten Chargebacks oder Zahlungsstreitverfahrens stellt eine erhebliche Vertragsverletzung dar.

14.4 Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, offene Leistungen bis zur Klärung des Zahlungsstatus auszusetzen und bestehende Zugänge vorübergehend zu sperren.

14.5 Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.

  • Öffentliche Äußerungen, Rufschädigung und Eskalation

15.1 Der Kunde ist verpflichtet, Beanstandungen, Supportanfragen, Zugangsprobleme, Zahlungsfragen oder sonstige Anliegen zunächst über den vorgesehenen Supportprozess einzureichen und dem Anbieter eine angemessene Möglichkeit zur Prüfung und Klärung einzuräumen.

15.2 Dem Kunden bleibt es unbenommen, sachliche und wahrheitsgemäße Kritik zu äußern.

15.3 Unzulässig sind jedoch unwahre Tatsachenbehauptungen, Beleidigungen, Schmähkritik, Verleumdungen, üble Nachrede, Drohungen, Nötigungen, Aufrufe zu Boykottmaßnahmen, gezielte Rufschädigungen sowie sonstige rechtswidrige oder geschäftsschädigende öffentliche Äußerungen.

15.4 Veröffentlicht der Kunde rechtswidrige, unwahre oder geschäftsschädigende Aussagen über den Anbieter, dessen Produkte, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen, Kunden oder verbundene Unternehmen, stellt dies eine erhebliche Vertragsverletzung dar.

15.5 Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den Kunden zur unverzüglichen Löschung, Berichtigung, Unterlassung und zukünftigen Unterlassung aufzufordern.

15.6 Bei schwerwiegenden oder fortgesetzten Verstößen ist der Anbieter berechtigt, laufende Leistungen auszusetzen, Zugänge vorübergehend zu sperren, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und den Kunden dauerhaft von weiteren Leistungen auszuschließen.

15.7 Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen besteht in diesem Fall nicht, soweit der Kunde den Verstoß zu vertreten hat und keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

15.8 Der Anbieter behält sich ausdrücklich vor, zivilrechtliche Ansprüche, insbesondere Unterlassungs-, Beseitigungs-, Widerrufs-, Gegendarstellungs- und Schadensersatzansprüche, geltend zu machen.

15.9 Soweit das Verhalten strafrechtlich relevant sein kann, insbesondere bei Beleidigung, übler Nachrede, Verleumdung, Drohung oder Nötigung, behält sich der Anbieter vor, Strafanzeige zu erstatten.

  • Aufzeichnungen von Live-Terminen

16.1 Live-Sessions, Gruppen-Calls, Workshops oder vergleichbare Veranstaltungen können aufgezeichnet werden.

16.2 Der Kunde wird hierüber im Rahmen der technischen oder organisatorischen Umsetzung informiert.

16.3 Ein Anspruch auf Bereitstellung einer Aufzeichnung besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil des Angebots ist.

16.4 Der Kunde ist nicht berechtigt, Live-Termine selbst aufzuzeichnen, Screenshots anzufertigen, Mitschnitte zu verbreiten oder Inhalte Dritten zugänglich zu machen, sofern keine ausdrückliche Zustimmung des Anbieters vorliegt.

  • Haftung

17.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

17.2 Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

17.3 Für leichte Fahrlässigkeit bei nicht wesentlichen Pflichten wird nicht gehaftet.

17.4 Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, Einschränkungen oder Änderungen von Drittanbietern, Plattformen, Zahlungsdienstleistern, KI-Anbietern, Hostingdiensten, E-Mail-Diensten oder sonstiger Fremdinfrastruktur, soweit diese außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters liegen.

17.5 Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen, Unterlassungen, geschäftliche Ergebnisse oder wirtschaftliche Folgen, die der Kunde auf Grundlage der Inhalte trifft.

  • Höhere Gewalt

18.1 Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters befreien diesen für Dauer und Umfang der Störung von der Leistungspflicht.

18.2 Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Krankheit, Pandemien, behördliche Anordnungen, Plattformausfälle, Ausfälle kritischer Infrastruktur, Krieg, Unruhen, Cyberangriffe, Streiks oder vergleichbare Ereignisse.

18.3 Bereits erbrachte Leistungen gelten als erfüllt.

18.4 Noch offene Leistungen können verschoben, nachgeliefert, ersetzt oder verlängert werden.

18.5 Dauert ein Ereignis höherer Gewalt länger als sechs Monate an und wird dadurch die wesentliche Leistungserbringung dauerhaft unmöglich, können beide Parteien den Vertrag in Textform kündigen. Bereits erbrachte Leistungen bleiben abrechenbar.

  • Laufzeit und Kündigung

19.1 Verträge über Einmalprodukte enden mit Ablauf der vereinbarten Zugangszeit.

19.2 Memberships laufen nach Maßgabe der jeweiligen Produktbeschreibung.

19.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

19.4 Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei Zahlungsverzug, Account-Sharing, Urheberrechtsverstößen, unberechtigten Chargebacks, rechtswidriger Nutzung, geschäftsschädigendem Verhalten, Verstoß gegen Community-Regeln oder erheblichen Verstößen gegen diese AGB.

19.5 Bereits fällige Zahlungen bleiben auch nach außerordentlicher Kündigung geschuldet.

  • Abtretung und Vertragsübernahme

20.1 Ansprüche des Kunden gegen den Anbieter dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters abgetreten werden.

20.2 Der Anbieter ist berechtigt, Verträge oder einzelne Leistungsbestandteile auf Rechtsnachfolger oder verbundene Unternehmen zu übertragen, sofern berechtigte Interessen des Kunden nicht unangemessen beeinträchtigt werden.

  • Anwendbares Recht und Gerichtsstand

21.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

21.2 Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

  • Schlussbestimmungen

22.1 Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.

22.2 Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern ein sachlicher Grund vorliegt, insbesondere Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, regulatorische Anforderungen, ZFU-Vorgaben, Produktänderungen, technische Änderungen oder Änderungen des Geschäftsmodells.

22.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

ANHANG: CHECKOUT-HINWEISE

A1 Unternehmerbestätigung

„Ich bestätige, Unternehmer im Sinne des § 14 BGB zu sein bzw. die Leistung im Zusammenhang mit der Aufnahme einer selbständigen oder unternehmerischen Tätigkeit zu erwerben. Ich erwerbe die Leistung ausschließlich zu beruflichen oder geschäftlichen Zwecken.“

A2 Kein Widerrufsrecht

„Ich nehme zur Kenntnis, dass es sich um ein ausschließliches B2B-Angebot handelt und kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.“

A3 Digitale Inhalte

„Ich nehme zur Kenntnis, dass digitale Inhalte mit Bereitstellung des Zugangs als geliefert gelten und Nichtnutzung keinen Anspruch auf Rückerstattung begründet.“

A4 Supportprozess

„Ich nehme zur Kenntnis, dass Support ausschließlich über die angegebene Support-E-Mail-Adresse und den damit verbundenen Supportprozess erfolgt. Social-Media-Nachrichten, Kommentare oder Direktnachrichten sind kein Supportkanal.“

A5 Technische Selbstverantwortung

„Ich bestätige, über die grundlegenden technischen Fähigkeiten zu verfügen, die für die Nutzung digitaler Produkte, Online-Portale, E-Mail-Systeme, KI-Anwendungen und Custom GPTs erforderlich sind.“

A6 Nutzungsschutz

„Ich nehme zur Kenntnis, dass Zugänge personenbezogen sind und eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Nutzung in eigenen Angeboten untersagt ist.“

A7 Chargeback-Hinweis

„Ich verpflichte mich, bei Zahlungs-, Zugangs- oder Supportproblemen vor Einleitung eines Chargebacks oder Zahlungsstreitverfahrens zunächst den offiziellen Supportprozess zu nutzen.“

A8 KI-Produkte und Custom GPTs

„Ich nehme zur Kenntnis, dass KI-Produkte und Custom GPTs von Drittanbieter-Technologien abhängig sein können und kein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit bestimmter KI-Modelle, Funktionen oder technischer Umsetzungen besteht.“